Bionic Black Blood
Signed By Force/Cargo
Anfänglich war ich ja dann doch ein wenig enttäuscht von Bionic: Obwohl hier Jonathan Cummins mitspielt, ehemals der Gitarrist der Pop-Punk-Helden The Doughboys, haben Bionic sehr wenig mit netten Harmonien und poppigen Melodien am Hut, so wie zum Beispiel John Kastner, das andere ehemalige Doughboys -Mitglied, der ja dem eher sonnigen Indie-Pop-Punk-Sound bei All Systems Go oder anderen Soloprojekten treu geblieben ist. Nein, Bionic haben wahrlich nichts mit dem Wörtchen "Pop" im Sinn, sondern schweinerocken bis die Schwarte kracht. Und hat man das erstmal begriffen und seine anfänglichen Bedenken über Bord geworfen, dann haben Bionic mit "Black Blood" ein richtig gutes und fieses Album veröffentlicht. Die Kanadier wollen nicht nett klingen - sie zelebrieren eher einen richtig bösen Sound mit wuchtigen Rockgitarren und aggressivem Gesang. Das klingt ziemlich fett!
DOA Northern Avenger
Sudden Death Records/Plastic Bomb
"Northern Avenger" ist das gefühlte fünfundvierzigste Album der kanadischen Punklegende DOA. Aber tatsächlich haben DOA in ihrer 30 jährigen Bandgeschichte über 20 Alben veröffentlicht und es haben sich wirklich noch keine Abnutzungserscheinungen eingestellt. Zwar ist Sänger und Gitarrist Joe Shithead Keithley das einzig verbliebene Gründungsmitglied, aber Bassist Randy Rampage, der ja mal bei der Metalband Annihilator spielte, ist ja mit Unterbrechungen auch schon seit einer halben Ewigkeit bei DOA dabei. Wie auch immer, DOA können selbst 2008 noch verdammt gut rocken.
"Northern Avenger" fängt mit "Human Bomb" richtig doll schweinerockig an, um dann bei den nächsten zwei Songs nach dem typischen DOA Punk zu klingen. Song 4 ist dann eine recht flotte Ska-Nummer und bei "Mountains That We Climbed" beweisen DOA mal wieder ein gutes Gespür für erstklassiges Songwriting, welches auch bei "Set Them Free", einer dubbigen und fast schon Big Band-mäßigen Reggae-Nummer, auf vorzüglichste Weise ausgepackt wird. Und zwischendurch gibt es immer diesen mitreißenden und krachenden DOA-Punksound wie bei "Who Will Stop The Rain", "Crossfire" oder auch mal Punk'n'Roll der Marke Social D oder Generators wie auf "Last Chance". Und dann dieses Gitarrensolo bei "Still A Punk" - einfach zum dahinschmelzen…
Man sieht, dass die Herren aus Vancouver sich für "Northern Avenger" einiges vorgenommen haben und ein sehr kurzweiliges und abwechslungsreiches Album eingespielt haben, dass aber dennoch immer 100% nach DOA klingt und auch inhaltlich mal wieder keine Kompromisse macht: Songtitel wie "Human Bomb", "Police Brutality" oder "This Machine Kills Fascists" sprechen da ja eine klare Sprache.
Electric 69 Electric 69
Go Down Records
Electric 69 sind ein Haufen bärtiger und langhaariger Italiener, die einen verdammt guten 70'ies Rock spielen, der auch direkt per Zeitmaschine aus dieser Dekade stammen könnte. Da gibt es fetten Power-Rock der Marke MC5, sleazigen Hardrock im Sinne von T-Rex und psychedelischen Hippie-Rock à la Led Zep. Das alles zusammen klingt dann wie ein richtig gut geölter Hellacopters-Klon mit mächtigen Stoner-Rock-Anleihen. Man könnte locker behaupten, dass Electric 69 aus Schweden kämen und keiner würde merken, dass die Jungs eigentlich aus Turin sind. OK, vielleicht würde man das an den für Schweden eher untypischen dunklen Haaren erkennen, aber sonst… Fett!
Enablers Tundra
Exile On Mainstream Records/Soulfood
Was für eine außergewöhnliche Band, was für eine bemerkenswerte Platte. Die Enablers aus San Francisco machen keineswegs das, was man als "normale" Rock- oder Indiemusik bezeichnen würde. Nee, normal ist das wirklich nicht. So etwas bekommt man wirklich nicht oft zu Ohren. Dafür ist die Musik der Enablers dann aber auch was ganz Besonderes. Sie ist schräg, experimentell, verspielt, nicht wirklich greifbar, vielleicht krank, emotional, dramatisch, mal ruhig und gediegen, mal laut und krachend, intensiv und sehr einzigartig. Sonic Youth könnte einem da in den Sinn kommen. Da wundert es einen kaum, dass Bandmitglieder aus dem Neurosis Umfeld kommen und auch mal was bei den Swans zu tun hatten.
Doch die Musik der Enablers dient eigentlich "nur" als Spielwiese für die Spoken Word Performance des Literaten Pete Simonelli, dessen eindrucksvolle Stimme an einen Mark Lanegan erinnert. Simonelli trägt seine Texte ausschließlich in Form von grummelnden Sprechgesang vor, wird mal laut ("The Achievement", "Februaries") oder mal leise ("Four Woman", "A Blues"); je nach Aussage oder Gefühlslage, aber immer passend zur Musik. Wer hier wen beeinflusst, die Musik das Gesprochene oder umgekehrt ist schwer zu sagen. Musik und "Gesang" bilden hier eine vollkommene Einheit. Die Enablers haben mit "Tundra" ein sehr eindrückliches und außergewöhnliches Album geschaffen.
Gore Hart Gore/Mean Man's Dream
Southern Lord/Soulfood
Ist es nicht so, dass man nicht unbedingt das beste Equipment und die neueste Technik braucht, um ein lautes, mächtiges und deftiges Album zu produzieren? Waren nicht zahlreiche Bands aus den 70ern und 80ern, trotz der damals beschränkten technischen Mitteln, um einiges wütender und aggressiver, als so manche heutige, angeblich harte Band mit fetter Produktion? Auch wenn sich der Sound auf einer alten Black Sabbath oder Black Flag Platte dünner anhört, als alles, was man heute schon im Proberaum aufnehmen kann, haben diese Bands doch einfach mehr Eier gehabt, als das meiste, was heute so rummusiziert.
Mit der alten Doom-Rock-Legende Gore aus den Niederlanden verhält es sich genau so. Gore haben Mitte der 80er Jahre den düsteren Seventies-Rock-Sound von Black Sabbath mit dem aggressiven Punksound von Black Flag kombiniert und waren so ihrer Zeit meilenweit voraus. Zu einer Zeit, da Neurosis noch eine reine Hardcore-Band waren, haben Gore schon die Musik gespielt, die Neurosis später dann berühmt gemacht hat: Noise- und Doom-Rock. Zudem spielte das Trio ausschließlich Instrumental-Musik und bereitete somit den Nährboden für eine Musikszene, die heute von Bands wie Isis, The Ocean, Guapo, A Storm Of Light oder Godspeed You Black Emperor bespielt wird.
Southern Lord Records hat nun die ersten beiden Gore Alben "Hart Gore" von 1986 und "Mean Man's Dream" von 1987 remastered, als Doppel-CD wieder veröffentlicht, mit Live- und Demoaufnahmen ergänzt sowie mit einem sehens- und lesenwerten Booklet ausgestattet. Wie gesagt, der Sound lässt sogar überarbeitet nach heutigen Maßstäben ein paar Wünsche offen, trotzdem handelt es sich hier um richtig mächtige Rockmusik. Klassiker!
Rich Hopkins & Lisa Novak Loveland
Blue Rose Records
Ja, die Musik von Rich Hopkins mochte und mag ich immer sehr - schon bei seinen alten Bands den Sand Rubies oder den Luminarios. Und vor allem seine fulminanten Konzerte waren immer eine Schau. Auch wenn Rich Hopkins nie richtig Alternative oder gar Punk gewesen ist, so ist sein Sound aus Americana, Bluesrock und Singer/Songwriter trotzdem irgendwie immer Indie und weit entfernt vom Alte Herren-Rock. Die Musik des Texaners wird ja nicht zu Unrecht oft als Desert-Rock bezeichnet, was jedoch nicht mit Stoner-Rock gleichzusetzen wäre. Da gab es ja auch schon auf Rich Hopkins Konzerten, die mit dem Untertitel Desert-Rock angekündigt wurden, diverse lange Gesichter von langhaarigen Stoner-Rockern. Tja, so schnell kann man sich irren.
Täusche ich mich, oder wurde es in den letzten Jahren ein wenig ruhig um den Sänger und Gitarristen. Ich habe auf jeden Fall nicht mehr viel von Rich Hopkins mitbekommen, umso erfreuter bin ich darüber, dass Rich Hopkins mit seiner neuen Flamme, der Americana-Musikerin Lisa Novak, ein neues Musikprojekt gestartet hat, welches mit "Loveland", der Titel ist irgendwie bezeichnend, ein fantastisches Album raus gebracht hat. Natürlich ist Rich Hopkins schon immer irgendwie ein Sunnyboy gewesen, doch so wie er auf den Album-Fotos breit lächelt, kann auch ein blinder mit Krückstock erkennen, dass der Mann schwer verliebt und verdammt glücklich ist. Songs wie "Lucky Guy", "I'll Cry Later" oder "Lovely Heart" sprechen da eine eindeutige Sprache. Aber auch Lisa Novak hat einiges zu diesem Album beigetragen; sei es nun mit eigenen Songs wie "Human After All" oder "The Gospel Song", die recht Country-lastig klingen, oder vor allem bei den Liedern, die sie zusammen mit Hopkins geschrieben hat. Das sind dann oft Lieder wie "Heartbreak Police", bei denen dann beide singen.
Doch, Rich Hopkins Lieder mit Frauengesang klingen einfach verdammt gut. OK, ich gebe zu, im ersten Anschein klingt das aufgrund dieser ganzen Liebesgeschichte und Gefühlsduselei ein wenig schwülstig, aber keine Angst, Lisa Novak und Rich Hopkins bekommen auf "Loveland" vor der letzten Ausfahrt Kitsch noch gerade die Kurve. Höre ich mir Bands oder Künstler wie die Weakerthans, Chuck Ragan oder Drag The River an, die ja eher von einem Indie-Klientel gehört werden, kann ich wirklich kaum einen Unterschied zur Musik von Rich Hopkins und Lisa Novak erkennen. Tolle Musik!
Jena Berlin Quo Vadimus
Ass Card Records/Cargo
Das feine Plattenlabel Ass-Card Records, das ja auch schon die grandiose Band Tribute To Nothing unter seinen Fittichen hat, bringt nun mit Jena Berlin die nächste hervorragende Band in Sachen Emo und Post-Core raus. Und ähnlich wie Tribute To Nothing auf der guten und authentischen Seite von Emo stehen, stehen auch Jena Berlin dort. Die Band aus Philadelphia rockt auf "Quo Vadimus" ziemlich gut daher. Mit dem fetten Sound von zwei Gitarren und einer hervorragenden Rhythmus-Sektion gehen Jena Berlin recht brachial und teilweise schon fast doomig zu Werke. Das erinnert dann auch aufgrund der grollenden Stimme von Sänger Jon Loudan stark an Hot Water Music, Manifesto Jukebox, Milloy oder gar Unsane. Mit "Quo Vadimus" haben Jena Berlin ein tolles Album für eine manchmal auch zu Recht verschrienen Szene veröffentlicht. Anspieltipp ist vor allem Song Numero 10 "The Dilemma", welcher mit dezent eingesetzten Bläsern ein absoluter Hit ist.
Joensuu1685 Joensuu1685
Bone Voyage Recordings
Nachdem sich mit The Organ aus Kanada eine junge Band, die sich ganz dem 80er Jahre New Wave und Indie-Sound verschrieben hatte, vor drei Jahren aufgelöst hat, kommt nun mit Joensuu1685 der legitime Nachfolger dieser grandiosen Band. Denn das Trio aus Finnland ist ebenfalls tief im New Wave und Indie-Sound der 80er Jahre verwurzelt. Anders zwar als The Organ, deren Vorbilder eher bei The Smiths oder The Cure zu suchen waren, aber nicht minder fantastisch.
Die Musik von Joensuu1685 - mein Gott, wie spricht man diesen Namen bloß aus? - wird mehr von Klangteppichen und Gitarrenwänden getragen. Sie klingt verspielter, dramatischer, experimenteller, getragener, psychedelischer und sphärischer. Und sie ist ganz, ganz düster. So düstere Musik kann eigentlich auch nur aus Finnland kommen. Das ganze erinnert dann sehr an diese mächtigen Walls Of Sounds einer Band wie The Jesus And Mary Chain. Aber auch das Rocken wird bei aller Liebe zu Soundlandschaften hin und wieder nicht vergessen. Dann scheinen mal kurz die Stooges oder Velvet Underground durch. Falls Matti Nykänens Autobiographie "Grüße aus der Hölle" jemals verfilmt werden würde, wären Joensuu1685 wohl die idealen Soundtrackmacher. Ganz große Musik!
Kommando Sonne-nmilch Scheiße, nicht schon wieder Bernstein
Major Label
An dem Tag, als ich die neue Kommando Sonne-nmilch CD bekommen habe, bin ich abends auf einer merkwürdigen (Kunst?)-Ausstellung gewesen, die sich des Themas Bernstein(-zimmer) bemächtigte. Ich wusste vorher wirklich nicht, um was es in dieser Ausstellung ging, als man dann aber die ganzen Bernstein- und Bernsteinfarbenen Werke sah, ging einem sofort nur das eine durch den Kopf: "Scheiße, nicht schon wieder Bernstein".
Das neue Album von Jens Rachut und Konsorten weiß jedoch auf voller Länge zu überzeugen und wird sogar zum Ende hin immer noch besser. "Scheiße, nicht schon wieder Bernstein" kommt glücklicherweise nicht so arty und avantgardistisch daher wie die ersten Sonnenmilch Alben. Das klingt jetzt ein wenig geradliniger und auf den Punkt gebracht. Erinnerungen an Musikgruppen wie Rachuts alte Band Oma Hans oder gar an Boxhamsters oder Razzia werden da wach. Die Texte sind wie üblich recht kryptisch und eigenwillig sowie sehr düster und pessimistisch. Und zum Ende hin mit den Liedern "Hummelhoden" und vor allem "Der Wilderer" wird es dann sehr chaotisch und verstörend. Dennoch ist "Der Wilderer" aufgrund seines ausufernden und wilden Ausklangs vielleicht der beste Song auf der Platte. Das Album kommt übrigens in einer recht schicken Blechbox.
The Pictures Kicking Indifference
High Spot/Fuse Music
Die Pictures kommen aus Australien und spielen einen Indie-Rock, den man eher aus den Staaten oder Schweden vermuten würde. Bedenkt man, dass The Pictures nur aus zwei Typen bestehen, kann man schon mal den Hut ziehen, vor dieser Leistung. Denn das Duo hat mit ihrem zweiten Album "Kicking Indifference" ein richtig tolles Kleinod in Sachen Indie und Alternative-Rock geschaffen. Da gibt es tolle Melodien, große Gesten und einfach erstklassige Lieder. Das erinnert dann mal an die guten alten Manic Street Preachers oder Death Cab For Cutie, dann aber auch, wenn es mal etwas rockiger zugeht, an Union Carbide Productions. Wie auch immer, es wird Zeit, dass die Pictures auch hierzulande mal etwas bekannter werden, Verdient hätten sie es allemal.
Rocket Science Different Like You
High Spot/Fuse Music
Australien war ja schon immer mit hervorragenden Rockbands gesegnet. Angefangen bei den Saints, über Radio Birdman, Birthday Party, Rose Tattoo, Beasts Of Bourbon, The Church, The Go-Betweens, Cosmic Psychos, Hard-Ons, The Onyas oder The Meanies - alles hervorragende Bands. Und das ist ja nur die Sperrspitze. Tja, nun kommt mit Rocket Science der nächste fantastische Import von Down Under. Dabei gibt es die Band um Sänger und Keyboarder Roman Tucker auch schon seit dem Jahre 2000 und "Different Like You" ist mittlerweile der Bands viertes Album. Auch in Zeiten der Globalisierung kann es mal Jahre dauern, bis man hier auf großartige Dinge vom anderen Ende der Welt aufmerksam wird. Doch besser jetzt, als nie!
Rocket Science machen das, was viele andere tolle Bands auf dieser Welt machen: sie spielen erdigen und mitreißenden Rock'n'Roll mit viel Garage, Soul, Blues und Beat. Dennoch klingt diese Musik so typisch australisch, atmet die Luft der Beasts Of Bourbon, der Saints oder der Cosmic Psychos. Keine Ahnung, wie die das da unten bewerkstelligen, aber australische Rockmusik klingt irgendwie immer ganz besonders; so auch die Musik auf "Different Like You". Da gibt es dreckigen Indie-Rock ("Sinful Cowboy"), groovigen Sixties-Rock mit cooler Orgel ("With You I'll Be Someone"), Pop-Rock der Marke Midnight Oil ("Weekly Dreams" mit Theremin) oder mitreißenden Garage-Punk im Sinne der Saints ("Talking To Machines", "Love Love Love" - zwei absolute Hits). Doch, Rocket Science sind für mich absolut überzeugend. Ein Traum!
Wino Punctuated Equilibrium
Southern Lord/Soulfood
Scott "Wino" Weinrich sollte man an dieser Stelle nun wirklich niemandem mehr vorstellen müssen, dieser Mann, der so viel für den Underground-Rock getan hat, sollte hinlänglich bekannt sein. Da wir aber in einer ungerechten Welt leben und wahrscheinlich noch einige Leute da draußen sind, die den Mann nicht so direkt auf dem Schirm haben, gibt es schnell ein paar Worte zu Wino. Scott "Wino" Weinrich hat in den 80er mit Bands wie The Obsessed und vor allem Saint Vitus die harte Rockszene maßgeblich mit beeinflusst. Alles, was heute Doom-, Noise- oder Space-Rock macht oder hört, hat mit Sicherheit auch schon mal was von Wino gehört - und seien es auch "nur" seine späteren, großartigen Bands wie Spirit Caravan oder The Hidden Hand.
Mit "Punctuated Equilibrium" hat Wino nun ein Soloprojekt-Album herausgebracht. Und das wieder in Triokonstellation, Weinrichs derzeit bevorzugte Formation. Mit dabei sind Jean Paul Gaster (Schlagzeuger bei der nicht unbekannten Band Clutch) und Bassist Jon Blank. "Punctuated Equilibrium" zeichnet sich besonders durch seine Unstetigkeit und Facettenreichtum aus. Da geht es von gediegenem 70's Rock, über krachendem Doom-Rock, sphärischem Space-Rock, frickeligem Prog-Rock, groovigem Desert-Rock, bis hin zu fetten Metal-Klängen und wieder zurück. Auch die eine oder andere Instrumental-Nummer hat sich hier eingeschlichen. Doch, "Punctuated Equilibrium" ist ein sehr solides Underground-Rock-Album geworden, wenn auch nicht unbedingt das beste, was Scott "Wino" Weinrich in seiner langen Laufbahn rausgebracht hat.